E-Auto und Klima

Durch den Austausch der vielen Pkw mit Verbrennungsmotor durch solche mit Elektroantrieb wird erhofft, dass sich die CO2-Emissionen gesenkt werden.  Lohnt sich die Einführung von Elektroautos unter klimapolitischen Gesichtspunkten? Führen Elektroautos zu weniger CO2 als herkömmliche Autos mit ihren Diesel- und Benzinmotoren?

Häufig wird diese Frage bejaht. Die Elektromobilität soll ermöglichen, dass weiterhin mit großen, schnellen, schweren und komfortablen Autos gefahren werden kann, ohne dass der Fahrer ein schlechtes Gewissen haben muss. So die Story. Diese Ansicht wird durch die Bundesregierung, die Ministerien und die entprechenden Behörden gestützt. Zahlreiche Forschungsinstitute bestätigen durch zahllose und gut dotierte Studien diese Wahrheit.Doch es gibt Studien und Analysen, die das Gegenteil behaupten. Wer hat Recht? Nach eigenen Berechnungen komme ich zum Ergebnis, dass die Kritiker Recht haben. Das Elektroauto kann aufgrund der gegenwärtigen Gegebenheiten bei der Stromversorgung die Hoffnungen nicht erfüllen.

Das E-Auto bietet für viele Beteiligte Vorteile:

  • Die Autoindustrie verkauft Verbrenner plus E-Autos, was ein neues Geschäftsfeld erschließt.
  • Die Autofahrer können ohne schlechtes Gewissen durch die Gegend brausen.
  • Die Politiker klopfen sich gegenseitig auf die Schultern: Wir haben die ökologische Verkehrswende geschafft.
  • Die Elektroautobefürworter unter den Ökologen sehen sich am Ziel.

Nur ist dem Klima ist nicht geholfen. Die Autos blasen weiterhin enorme Mengen an CO2 in die Atmosphäre, jetzt nicht mehr mit den Auspuff, sondern durch oft weit entfernte Kraftwerksschornsteine. Man verschweigt das aber gern. Ein Blick auf Werbung der Autokonzerne zeigt, wohin die Reise gehen soll: Die E-Auto-Stars 2021 sind völlig überdimensionierte Elektro-Monster. 2,5 Tonnen schwer, 400 PS und in 4 Sekunden auf 100 km/h – da müssen die Alarmglocken klingeln! Die Autokonzerne machen auch nach dem Dieselskandal mit Schummeln- und Betrügen weiter.