Aussagen

„Es gibt kein Menschenrecht auf Autofahren.“

“Ich will kein Geld, ich will kein Auto, ich will einfach nur eine funktionierende Buslinie, verdammt.” Kelly Wilton, Detroit, Michigan, Fabrikarbeiterin

„Der Autofahrer unterscheidet sich vom Menschen wesentlich mehr als jedes Insekt.   Denn: Kein Insekt ruiniere den Lebensraum seiner Nachfahren. Der Grund: Das Auto hat die Kontrolle über das Stammhirn übernommen.“ Verkehrsexperte Hermann Knoflacher

“Das Auto ist Glaubenssache, eine Religion. Welcher Fundamentalist wird nicht wütend, wenn man seine Religion  in Frage stellt.”

„Tod dem Verbrennungsmotor“, Wolf Schneider in der „Süddeutschen Zeitung“, 1966

„Die Menschheit ist dabei mit dem Auto ihr eigenes Grab zu schaufeln.“

„Wussten Sie schon, dass das Verkehrssystem Automobil in der Summe aller Arbeitszeitaufwendungen und Zeiterträge keinerlei Beschleunigung über die Gehgeschwindigkeit des Menschen bringt, ja dass es uns sogar verlangsamt? Wir gewinnen durch das Auto keine Zeit, wir verlieren welche. “ (Egbert Scheunemann, 1997)

„Aber das Verkehrsmittel trennt die Menschen auch physisch. Die Eisenbahn wurde durch Autos abgelöst. … Die Menschen reisen streng voneinander isoliert auf Gummireifen.“ (Adorno / Horkheimer. Dialektik der Aufklärung, 1944, S. 218)


„Der Soziologe Peter Marris stellte in den 1970er Jahren die Theorie auf, dass Menschen, die sich von ihrem lieb gewonnen Weltbild verabschieden müssen, echte Trauer empfinden, ähnlich wie beim Verlust eines Angehörigen.“ Geo, Februar 2010, S. 59


Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
Und schrien sich zu ihre Erfahrungen,
Wie man schneller sägen könnte, und fuhren
Mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen,
Schüttelten die Köpfe beim Sägen und
Sägten weiter. (Bertolt Brecht)


Stockmann: „… Ihr verpestet am Ende das ganze Land; Ihr bringt es dahin, daß das ganze Land den Untergang verdient. Und kommt es so weit, dann sage ich aus voller, innerster Überzeugung: möge das ganze Land zugrunde gehen; möge das ganze Volk hier ausgerottet werden!“

Ein Mann in der Menge: „Das heißt, ganz wie ein Volksfeind reden! “ (Henrik Ibsen, Ein Volksfeind, Drama 1882 )


„Und du wirst damit zum Wohltäter der Menschheit“, sagte ich. Er zuckte die Achseln. „Nun ja, vielleicht ist´s schließlich doch ein klein wenig nützlich“, bemerkte er. „‚L´homme, ce n´est rien – l´oeuvre c´est tout‘, wie Gustave Flaubert an George Sand schrieb.'“ – (Sir Arthur Conan Doyle, Der Bund der Rothaarigen (The Red-Headed League) 1891)


Foto: Gary Scott, Ontario